Der Pott – Teil 2: Binnenhafen Duisburg

10. November 2017

Bevor wir Abends zum eigentlichen Anlass – dem Fotokurs im Landschaftspark Nord bei Nacht – aufbrechen, machen wir noch eine Rundfahrt durch den weltgrößten Binnenhafen.

Die Schiffsrundfahrt mit der „Weißen Flotte“ beginnt direkt am Schwanentor und ist sehr zu empfehlen. Sie dauert ca. 2 Stunden und man bekommt für die 15 € pro Person sehr viele Informationen. Hier im Herzen Europas, im Zentrum des Ruhrgebietes, wo die Ruhr in den Rhein mündet, ankern die großen Schiffe. Durch die Vernetzung von Wasser, Schienen und Straßen können die Wasserwege effizient, ressourcensparend und kostengünstig genutzt werden. Der Duisburger Binnenhafen fungiert somit auch als Deutschlands südlichster Seehafen.

Ein paar Fakten.: Der Hafen besitzt 21 Hafenbecken mit einer Wasserfläche von 180 ha. 21 Millionen Quadratmeter überdachte Lagerfläche, 139 Krananlagen, der Gesamtgüterumschlag beträgt 133.000.000 Tonnen. 20.000 Schiffe und 25.000 Züge werden hier pro Jahr abgefertigt.

Eine schöne Seite rund um den Hafen incl. Übersichtsplan ist www.duisport.de. Alles über die Hafenrundfahrt ist unter www.hafenrundfahrt.nrw zu finden. Dann mal Leinen los – wir nehmen euch mit zu Hafenrundfahrt – bei Kaiserwetter im Herbst.

Wieder zurück, und festen Boden untere den Füßen , wollen wir uns den nur ein paar Meter weiter befindenden 89ha großen Innenhafen Duisburg betrachten. Hier, an einer kleinen Promenade wird der Strukturwander der Stadt besonders sichtbar, denn hier wird die alte Industriekultur durch den Innenhafen mit aufwändigen Neubauten verbunden. So findet man die hochmodernen „Five Boats“ Bauten direkt neben den alten, ehemaligen Speichern der Stadt, welche entkernt und restauriert wurden und heute Restaurants und Museen beherbergen. Bis in die 60er Jahre war der Innenhafen Warenumschlagplatz – überwiegend für Getreide, welches hier direkt gemahlen wurde. 

Kurz zu erwähnen wäre die Fußgängerbrücke, die sogenannte „Buckelbrücke“ und der „Garten der Erinnerung“ in dem Fragmente und Fundamente ehemaliger Gebäude zu sehen sind. Dieser Ort soll zur Inspiration und Erholung dienen??!!

Ganz ehrlich – der Innenhafen hat bei uns keine Begeisterungsstürme ausgelöst. Wir fanden ihn sehr nichtssagend und haben über das eine oder andere die Stirn gerunzelt….. aber gut, nach einer „Fußpause“ und kleinen Stärkung im Hotel erwartet uns dann unser Hauptereignis des Wochenendes…… lest mehr in den nächsten Tagen vom „Nachts im Landschaftspark Nord“

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