Der Pott – Teil 5: und sonst….?!

20. November 2017

Zwischen den einzelnen „großen Ausflügen“ betrachten wir uns noch ein paar „Kleinigkeiten“ am Rande.

Tiger& Turtle

So besuchen wir das Tiger& Turtle – Magic Mountain – eine von vielen Landmarken des Ruhrgebietes. Diese Skulptur befindet sich im Duisburger Angerpark. 2011 wurde diese begehbare Achterbahn auf einer ehemaligen Halde im Süden der Stadt eröffnet.

Der Weg nach oben ist etwas beschwerlich, oben angekommen hat man aber einen grandiosen Rundblick. Die schwungvollen aus Stahl stehen auf einer Grundfläche von 40 x 41 Metern und besitzen 349 Stufen, voin denen 220 begehbar sind. Der höchste Punkt ist etwa 20m hoch. Durch die geringe Breite von weniger als einem Meter kann es bei hoher Besucherzahl schon mal zu Engpässen kommen – oder erst recht zu Staus, die wegen der vielen Selfie Aufnahmen entstehen. Die Skulptur ist für maximal 195 Besucher zugelassen- bei überschreiten der Gesamtlast ertönt ein Signal.

Auf Grund des lädierten Fußes von Stefan erklimme ich alleine diese „begehbare Achterbahn“ – leider war noch weniger als üblich zugänglich, da mehr als die hälfte der Skulptur gesperrt war.

Zusammenfassend würde ich sagen – recht nett – nicht mehr und nicht weniger.

Rund um die Skulptur ist – nichts – keine Toilette, keine Sitzmöglichkeit – eine fahrbare Mini Imbissbude steht zwar bei unserem Besuch dort, aber wir haben keine Ahnung, ob sie immer dort steht.

Leider funktionier auch sehr viele der 880 LEDs nicht, die bei Dunkelheit die Skulptur illuminieren sollten….. Fazit: Als Lückenfüller ok, aber als reines Ausflugsziel zu wenig. Weitere Infos gibt es auf www.duisburg.de.

 

Nach soviel Industrie geht es das nächste mal um etwas ganz anderes für Augen und Sinne.

 

City

Von der Stadt Duisburg ansich haben wir nicht wirklich viel gesehen. Unser Mercure Hotel lag sehr zentral, um die Ecke die Einkaufsmeile mit vielen Shoppingtempeln. Die Einkaufsstraße – Königstraße – wird von der sogenannten Brunnenmeile durchzogen, die durch einen bundesweiten Wettbewerb entstanden ist und etwa einen Kilometer lang ist.

Eine weitere Skurrilität ist die „Goldene Himmelsleiter, die mit 54m Länge an einem Kaufhaus „einfach so“ in den Himmel ragt.

Dagegen nett anzusehen ist das Duisburger Rathaus in Nachbarschaft der Salvator Kirche, welches 1897 – 1902 erbaut wurde Zeitgleich fanden umfangreiche Renovierungsarbeiten an der Kirche statt. Im Mai 1943 erlebte Duisburg den schwersten Luftangriff auf eine deutsche Stadt durch die Briten. In nur 45 Minuten wurden 1599 Tonnen Bomben auf die Stadt abgeworfen. Der Burg (Rathaus) Platz und die gestammte Altstadt (welche zwar ausgeschildert ist, aber nur noch auf dem Papier existiert)  änderten in dieser Nacht radikal ihr Aussehen.

Der König Heinrich Platz – am City Palais – umgeben von Theater Duisburg und dem Landgericht, erleben wir jeden Abend als zentralen Treffpunkt von Jung und Alt. Das erstklassige Wetter lädt  zum Eisessen, skaten, chillen ein. Hier tummelt sich alles wie in einem Ameisenhaufen.

 

Unsere Gastro Empfehlung

Neben den typischen Pommes rot/weiß und Currywurst hat der Pott natürlich noch mehr zu bieten. Wir fanden das kleine Brauhaus „Webster“ am Dellplatz 14 ganz klasse. Infos unter webster-brauhaus.de. Unsere Empfehlungen sind die Brauhaus Tapas oder die Schnitzel. Sehr lecker, sehr reichlich, das Bier äußerst süffig und in sehr vielen verschiedenen Sorten erhältlich. 

 

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