Ein Erfahrungsbericht über das „GalleryPrint“ Wandbild von Saal-Digital

29. September 2016

Eigentlich habe ich meine „festen Lieferanten“, bei denen ich immer unsere Wandbilder, Fotobücher, etc. bestelle. Vor einiger Zeit bin ich bei der Suche nach einem Anbieter für Wandkalender über die Webseite der Firma Saal-Digital gestoßen. Obwohl ich mich damals für eine andere Firma entschieden haben, verschlägt es mich bei neuen Projekten immer mal wieder  auf deren Webseite…. eigentlich könnte man die doch auch mal ausprobieren…..

Umso erfreuter war ich, als Saal-Digital anbot, gegen eine teilweise Kostenbeteiligung, ihre Kompetenz und Qualität im Bereich der Wandbilder zu testen.
Ja, dieser Test wird teilweise vom Hersteller gesponsert, was aber nicht heißt, dass ich nicht genauso objektiv und kritisch testen und berichte, wie sonst auch.
Aber kommen wir nun zu dem eigentlichen Test, denn schließlich wollen wir ja möglichst schnell unser Bild an die Wand hängen können.

 

Die Webseite

Wie auch die anderen Mitbewerber deckt Saal-Digital das Typische Portfolio von Wandbildern, über Fotobücher bis hin zu Fotogeschenken ab.

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Sofort fällt mir positiv an der Webseite auf, wie übersichtlich und gut strukturiert sie gestaltet ist. Wählt man sein gewünschtes Produkt aus, so gelangt man direkt zu allen weiter benötigten Informationen. Ebenfalls sticht die sehr gute Erläuterung der verschieden Materialien und Druckvarianten ins Auge. Aber bevor ich mich in den vielfachen Möglichkeiten, die diese Seite biete, verlieren, lenken ich meinen Fokus wieder auf das eigentliches Produkt – das Wandbild. Obwohl sich Wandbilder auch sehr einfach und schnell online gestalten lassen (wir haben es Testweise mal durchgespielt und hätten unser Bild in 90 Sekunden bestellen können) wählen wir die Variante es per Software zu gestallten.

 

Die Software

Neben Apps für Android bzw. für iPhone/iPad ist die Software sowohl für PC als auch für MAC verfügbar. Die angenehm kleine Datei von knapp 8MB ist schnell heruntergeladen und installiert. Wer hierbei etwas unsicher ist, dem wird auf der Webseite Schritt für Schritt alles erklärt. Ich habe die Installation sowohl am Windows PC als auch am MAC getestet und war mit beiden Installationen sehr zufrieden.

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Bei dem ersten Start der Software gelangt man zu einer Produktübersicht, hier werde ich später natürlich mein Wandbild auswählen, aber erst mal siegt die Neugier und so schaue ich mir auch die anderen Bereiche einmal kurz an, ohne hier weiter darauf einzugehen.

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Und dabei fällt der erste große Unterschied zu den Software Varianten auf, mit denen ich bislang gearbeitet habe. Es mag vielleicht Geschmacksache sein, aber ich persönlich finde das Design mit den sich überlagernden und zum Teil ausgegrauten Fenstern etwas unübersichtlich und verwirrend. Ich muss zugeben, bei einer so übersichtlichen und gut strukturierten Webseite hätte ich an dieser Stelle etwas anderes erwartet. Aber wie gesagt, es ist Geschmacksache und wohl auch meine eigene Gewohnheit, jemand anderem mag das luftige Design vielleicht gefallen. Dafür gefällt es mir, dass die Software schnell und ohne große Ladezeiten ihren Dienst verübt. Als ebenfalls sehr angenehm verbuche ich es, dass sowohl die Windows- als auch die Mac Version vom Handling her identisch sind. Das erleichtert Menschen wie mir, die zwischen „beiden Welten“ hin und her springen die Arbeit ungemein. Aber nun weiter mit dem Wandbild.

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Bevor ich näher auf die verschiedenen Möglichkeiten von Wandbildern eingehe, möchte ich hier noch auf ein paar Punkte hinweisen, die meines Wissen nach ein Alleinstellungsmerkmal sind, ich habe sie zumindest noch bei keinem Mitbewerber gesehen.
Zum einen wird einem der vermutliche Liefertermin angezeigt. Wenn ich also bis morgen, Montag 12:00 die Bestellung abschicken würde, sollte das Wandbild bis Mittwoch geliefert sein. Den Hinweis finde ich super, den ich habe mich bei anderen, zeitkritischen Projekten schon öfters gefragt, ob ein Liefertermin, welchen ich benötige, auch möglich wäre. Bei anderen Anbietern erhält man diese Info bestenfalls nach dem Abschicken des Auftrages. Daher hier mal ein ganz großes Lob dafür an Saal-Digital. Wie belastbar dieser Termin ist, werde ich später noch berichten.
Zum anderen sehe ich hier auch wieder, wie schon auf der Webseite, das kleine Chatfenster. Auch wenn ich es nicht teste, so gehe ich davon aus, dass, sollte ich mal Probleme haben, mir hier schnell und unbürokratisch geholfen wird. In welchem Zeitfenster der Chat zur Verfügung steht kann ich nicht sagen. Da bei mir alles reibungslos läuft möchte ich die Mitarbeiter auch nicht belästigen und so teste ich diese Hilfe nicht weiter. Sie ist aber bestimmt eine feine Sache.
Das andere, was mir ins Auge springt, ist die Möglichkeit im Vorfeld ein Musterset zu bestellen. Die Kosten dafür werden bei der nächsten Bestellung als Gutschein verrechnet. Wie ich finde, eine super Sache, aber dazu später mehr.

 

Generelles über die Wandbilder und Materialien

Generell gibt es 7 verschiedene Grundarten von Wandbildern: Alu-Dibiond, Hartschaumplatte, Acrylglas, Gallery Print, Künstlerleinwand, Picture Box und Alu-Dibiond Bulterfinish. Bis auf die Picture Box nix ungewöhnliches. Auch sind z. B. viele Materialien, wie zum Beispiel das Acrylglas in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Mich wundert es allerdings, dass es die Künstlerleinwand nur als 2cm Variante gibt. Das kenne ich von anderen Anbietern anders. Auch die von mir oft genutzte Möglichkeit sich auszusuchen, wie der breite Rand beim Keilrahmen gestaltet werden soll, fehlt leider. Da ich den Rand bei Keilrahmen gerne spiegele, um vom Bild nix zu verlieren und den Rahmen gerne etwas dicker nehme, fällt Saal-Digital hier für mich raus. Aber das ist wieder reine Geschmacksache, wie man die Keilrahmenbilder mag. Für den Test wollten ich eh kein Keilrahmen als Material auswählen.

Die Wahl fiel zuerst auf ein Acrylglas Bild, 30 x 45 cm und 5mm Stärke. Generell sei noch erwähnt, das obwohl sehr viele „fixe“ Formate zur Auswahl stehen, jedes individuelle Format möglich ist. Das habe ich so in der Form noch nicht gesehen und werde ich mir für Sonderformate auf jeden Fall im Hinterkopf behalten….
Aber warum die „Wahl zuerst“? Wie schon oben beschrieben gibt es das Musterset, welches ich zu Beginn für unnötig hielt, ich aber nur jedem wärmstens an Herz legen kann. Dieser kleine Test fiel zufällig in die Zeit der Photokina in Köln, und so nutze ich unseren Messebesuch natürlich auch zu einem Besuch des Stands von Saal-Digital. Dort lagen selbstverständlich auch die Muster aus…. und so kam es, dass ich mich auf Grund der Muster, nochmals anders entschied und letztlich ein Gallery Print bestellte.

 

Gestaltung des Wandbildes

Die Gestaltung des Wandbildes ist denkbar einfach und absolut intuitiv. Hierbei wird wählt man zuerst sowohl das gewünschte Format, das Layout (Hoch/Querformat) und je nachdem Materialstärke, matt/glänzend etc. aus. Auch die Wahl der Aufhängungsvariante ist jetzt möglich. Alle Varianten sind wie gewohnt sehr gut erläutert. Ich entscheid mich für das Format 40 x 50cm in Glanz. Als Aufhängung wählte ich die Profil-Aufhängung um dem Bild an der Wand später einen leicht schwebenden Touch zu geben.
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Wählt man jetzt „Gestalten“, so kann das eigentlich Foto per drag and drop den Weg in die Software finden. Noch kurz die Frage beantwortet, ob es formatfüllend eingefügt werden soll, was bejaht wird.

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Wer will, kann das Foto noch ein wenig ausrichten und fertig ist das Bild schon. Sicherlich bietet die Software erheblich mehr Möglichkeiten, so kann man sich die eigenen Bilder auf der linken Seite in ihren Ordnern anzeigen lassen, Ebenen bilden, Rahmen und Cliparts einfügen und vieles mehr. Ich denke aber das sind Gestaltungsmöglichkeiten und Features welche bei einem Fotobuch zum tragen kommen, daher haben wir sie dieses mal nicht weiter getestet.

Bestellprozess

Legt man das Bild in den Warenkorb, so hat man noch ein Mal die Möglichkeit Oberfläche und Aufhängung anzupassen und dem ganzen einen Namen zu geben. Dieser Name wird dann auch von Saal-Digital weiter verwendet. Praktisch finde ich, wenn man mehrere Projekte gleichzeitig in Auftrag gibt.

Wie üblich, nachdem man seine Kontaktdaten eingegeben hat, gibt’s abschließend noch einmal eine Übersicht, was man eigentlich und zu welchem Preis man es bestellt, bevor die Liefer- und Zahlungsart gewählt wird.

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Zum Abschluss noch den üblichen AGBs zustimmen, erneut alles überprüfen und die Bestellung kann abgeschickt werden. Die Übertragung läuft ebenfalls erfreulich schnell. Bevor man sehr schnell die Bestellbestätigung per e-mail erhält, wird einem noch auf der Webseite die erfolgreiche Übertragung bestätigt. Das wars, jetzt heißt es warten auf die Lieferung.

 

Zwischenfazit des Bestellprozesses

Die Gestaltung des Wandbildes ist auf vielerlei Art möglich. Die Materialen und Auswahlmöglichkeiten sind sehr gut beschrieben und es besteht die Möglichkeit sich Muster vorher zuschicken zu lassen. Die Bedienung der Software ist für diesen Bereich intuitiv, ob das zum Beispiel bei Fotobüchern noch der Fall ist, vermag ich nicht zu sagen. Aus meiner Sicht ist allerdings das Design der Software nicht besonders gelungen und verwirrt zu Anfang. Dabei weist sie allerdings einige Punkte auf, die ich bei Mitbewerbern bislang schmerzlich vermisst habe.

 

Lieferung

Nachdem ich Sonntag Nachmittag bestellt habe, sollte das Bild, laut Software,  am Mittwoch eintreffen. Bereits Dienstag Mittag erhielt ich eine Versandbestätigung und den Hinweis, dass das Paket an das Versandunternehmen übergeben wurde. Nicht nur die ID des Versandunternehmens, sondern auch das Tracking dieses sind hierrüber zentral einsehbar, und nicht wie sonst üblich nur über einen Link. Ein wirklich gelungener, kundenfreundlicher Service und die Vorfreude auf das Bild stieg noch mehr.

 

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Unpacking

Der in der Software genannte Liefertermin wurde tatsächlich eingehalten. Als ich nach Hause kam erwartete mich bereits das Paket auf dem Eßtisch. Verglichen mit anderen Firmen dieser Branche finde is es schon erstaunlich. Vom Bestellprozess bis zu dem Zeitpunkt in dem ich das Bild in der Hand halte keine 2,5 Werktage – das nenne ich mal richtig schnell.

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Das Bild wurde gut und sicher verpackt in einem flachen, passenden Karton geliefert. So war es ideal geschützt. Beim auspacken viel mir sofort der Kontrollzettel in die Hand. So konnte ich kurz die Bestellung überprüfen – was nicht nötig gewesen wäre, da natürlich bei einem Bild alles stimmte. Zusätzlich war das Bild noch in Folie verpackt und das Glas durch zusätzlichen starken Karton geschützt.  Auf dem Bild unten ist der Rahmen für die Aufhängung gut zu erkennen

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Nach dem Auspacken bekam ich dann doch zuerst einen kleinen Schock – Kratzer auf dem Bild?? – Meine Frau beruhigte mich dann, hatte ich doch die Schutzfolie übersehen, die nochmals das Glas schützte. Natürlich war das Bild fehlerfrei.

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Bildqualität – Eindruck des Wandbildes

Das Bild macht einen sehr edlen und wertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist exelent und die Farben kommen so rüber, wie ich es erwartet habe. Leider spiegelt das Handyfoto hier die wirkliche Brilianz des Bildes nicht wirklich wieder, aber jeder des es bis jetzt gesehen hat, war absolut begeistert.

 

Fazit

Getestet habe ich den GalleryPrint 40 x 50, in Glanz von Saal-Digital. Bei dem GalleryPrint handelt es sich um einen Direktdruck auf 2mm Acrylglas mit einer verstärkender 3mm  Alu-Dibondplatte und 6-Farb-UV-Direktdruck inklusive Lightfarben.

Die Gestaltung ist online, über Apps oder mit Software möglich, welche im Bereich „Wandbilder“ einfach und intuitiv zu bedienen ist, so dass das Wandbild in wenigen Minuten bestellt ist.  Schneller geht es einfach nicht.
Von der Bestellung bis ich das Bild in der Hand hielt, dauerte es 2,5 Werktage, absolut rekordverdächtige Geschwindigkeit, wie ich finde.
Das Bild kam sicher und gut verpackt zu Hause an und es übertrifft meine Erwartungen sogar noch. Der GalleryPrint ist einfach wunderschön und edel, mit strahlend, leuchtenden  Farben und einem super Druck, bei dem jede Kleinigkeit gut zu erkennen ist und jeder ist bis jetzt von dem Druck und der Qualität begeistert.
Sicherlich ist ein Wandbild dieser Größe, welches bei Saal-Digital bei ca. 75€ liegt nicht günstig, aber dafür hält man meiner Meinung nach auch den Rolls Royce unter den Wandbildern in der Hand. Wenn man sich ein wenig im Markt umschaut, findet man ähnliche Bilder oft für 50€ mehr, das heißt hier punktet Saal-Digital  erneut im Preis / Leistungsverhältnis.
Mich hat das Wandbild, die einfache Gestaltung und die turbo schnelle Lieferung restlos begeistert, so dass ich dieses Wandbilder von Saal-Digital bedingungslos jedem empfehlen kann. Auch wird es persönlich nicht mein letztes Bild hier gewesen sein.

Und wie geht es bei mir weiter mit Saal-Digital?
Auf der photokina konnte ich die Materialien der Kalender einmal selbst in den Händen halten, so dass ich vermutlich auch mal einen Kalender bestellen werde. Bei den Fotobüchern, deren Qualität sicher gut sein mag, bin ich mir nicht sicher, ob die Software und ich Freunde werden, aber eine Chance hätten sie schon verdient….

So, nun ist Schluß hier, den eine laute innere Stimme in mir ruft mich, und will, dass das wunderschöne Bild endlich seinen verdienten Platz an der Wand im Eingangsbereich bekommt.

 

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