Kayserberg

7. April 2020

Am nächsten Tag führt uns die Route de Vine in das bezaubernde Örtchen Kayserberg, welches mitten im malerischen Tal des Weiss Flusses liegt.

Auf dem großen kostenpflichtigen Parkplatz vor den Toren des Örtchens kann man bequem parken, um dann gemütlich durch den Weinort mit seinen 2800 Seelen spazieren. 1293 wird die Stadt zur Kaiserstadt des Kaiserreiches, mit einer Festung in den Weinbergen aus dem 13. Jahrhundert.

Im Dörrfchen dominieren viele Fachwerkhäuser und ein historisches Zentrum unterhalb der kaiserlichen Schlossruine. Viele der Sehenswürdigkeiten sind kompakt an der langen Straße Rue de Generalle zu finden.

So zB. Das Rathaus mit der Touristeninformation

Besonders schön fanden wir die Pfarrkirche Heilig Kreuz/ Ste. Croix, welche in mehreren Etappen zwischen dem 12. Und 15. Jahrhundert erbaut wurde.Im Innenraum befindet sich eine riesige 4,10 Meter hohe Kreuzungsgruppe aus dem 16. Jhd.

Besonders sehenswert fanden wir den hölzernen Altaraufsatz im Chor, der die Passion darstellt. Dieser ist der einzige vollständige gotische Altar im Elsass.

Vor der Kirche befindet sich der Place de lèglise mit dem Kaiser Konstantin Brunnen aus dem 16. Jahrhundert und ein wunderschönes Dekorationsgeschäft J in welchem ich einige Nettigkeiten für zu Hause erwarb.

Folgt man weiter der Straßen, auf der man immer wieder einen Blick auf die schöne Burgruine in den Weinbergen hat, sieht man wirklich bezaubernde alte Giebelhäuser, die einen wundervollen Charme ausstrahlen.

Da wir heute unseren faulen Tag hatten, haben wir uns den Weg zur Burg gespart und ich hatte in einem kleinen Laden ein paar typische Köstlichkeiten des Elsasses für zu Hause eingekauft. Passende Alternative zu altem Gemäuer dachten wir J

Unseren letzten Kurzurlaubs Tag, begannen wir mit einem Besuch in einem Supermarkt, den wir vor den Toren Colmars fanden. Die ganzen letzten Tage waren wir stets auf der Suche nach einer Einkaufsmöglichkeit, fanden aber tatsächlich keine – so wie bei uns an jeder Ecke.

Es gab zwar unzählige kleinste Lädchen oder Möglichkeiten bei den Winzern einzukaufen, aber zu sehr horrenden Preisen. Und wenn der Wein der Region auch nicht unserem Geschmack entsprach, wollten wir doch unseren Lieben zu Hause die Möglichkeit bieten, sich selbst ein Urteil zu bilden.

Es ist eigentlich fast eine Tradition geworden, wenn wir im Urlaub sind, typische Leckereien von dort mitzubringen und alle an einem Abend zur Verkostung nebst Erzählungen einzuladen.

Dieses Mal waren div. Weine, Biere, Sekt, natürlich französischen Käse und unterschiedliche Salamis, Nougat und Macarons sowie Früchtebrot und selbstverständlich Gugelhupf an Bord.

Im Internet hatte ich bei der Recherche für die Tage an der Weinstraße von einer kleinen Kirche gelesen, diese stand dann heute unter anderem auf unserem Plan.

Weiter mit: HUNAWIHR

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