Time for new adventures

9. April 2020

Wach werden …

Der letzte volle Tag auf See ist gekommen – natürlich schneller als man möchte!
Mir geht es zwar etwas besser, aber trotzdem schenken wir uns den Landgang in Trondheim, schlafen etwas länger und frühstücken gemütlich. Dann haben wir ungewohnter Weise wieder mehrere Stunden Tageslicht, woran man sich tatsächlich erst wieder gewöhnen muss. Wir finden es ätzend – es ist wie „Wach werden auf Raten“. Die Landschaft, die an uns vorbei zieht, ist einerseits grandios, andererseits schon irgendwie zu normal, wir sind uns einig, wenn schon Norwegen, dann eher das raue, nördliche.

Das Wolkenspiel ist gigantisch, so stehen wir lange an Deck und fotografieren.

Beim Mittagessen zeigt sich sogar einmal kurz die Sonne.

Da die MS Lofoten, das älteste Schiff der Hurtigruten Flotte, seit ein paar Tage festliegt, haben wir das Glück, die alte Lady zu sehen und ein lustiges Hup Konzert zu hören, jedes der  Schiffe will wiedermal das letzte Wort haben.

Wir passieren die Hurtigruten Werft, Felder, Örtchen und zuckersüße einsame Häuser, Bergketten mit Bäumen, Fischfarmen und Berge mit dem letzten Schnee, ziehen an uns vorbei.

Beim letzten Treffen mit dem Expeditions Teams dann die große Überraschung, Stefan gewinnt den ausgeschriebenen Foto Wettbewerb mit einem wunderschönen Husky Bild der Schlittenfahrt in Tromsö.

Dann ist tatsächlich ob man will oder nicht, Kofferpacken angesagt.

Die Wettervorhersage für die nächsten Stunden klingt beängstigend, mal sehen, was das für eine Abschiedsvorstellung wird. Schon beim Abendessen schaukelt es heftig

 – dass dies noch richtig harmlos ist, wissen wir dann Gott sei Dank erst morgen!

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