Time for new adventures

9. April 2020

Bergen erleben …. los geht es aufs Schiff !

Um 8.30 Uhr haben wir ein Frühstücksdate, wir genießen ganz gemütlich ein herrliches  Buffet mit viel Fisch, Eiern, Müsli und Smooties.

Nun ist ein wenig Bergen Sightseeing angesagt, denn an Bergen führt in Norwegen nichts vorbei. Die Hafenstadt wird von allen großen und traditionellen Schiffslinien über die Nordsee angelaufen. Die Hurtigruten und alle Fjordlinien enden hier. Das gleiche gilt für die Bahn aus Russland, Schweden oder von Oslo. Fluglinien beginnen und enden in Bergen.
Selbst die Helikopterbasis zur Versorgung der Ölplattformen ist hier zu finden.
Bergen hat ca. 265 000 Einwohner – sie wohnen in der regenreichsten Stadt Europas, denn im Durchschnitt regnet es hier 248 Tage im Jahr.

Wir ziehen also zu 5. los Richtung Bryggen, immer wieder werden wir von Regenschauern überrascht, das Wetter ändert sich viertelstündlich. Zuerst zieht es uns alle in einen riesigen Souvenir Shop, in dem uns Elch, Eisbär und gefühlt 2000 Trolle anlächeln. Die ersten Kleinigkeiten werden gekauft.

Danach sind wir wieder fasziniert vom Unesco Weltkulturerbe Bryggen.
Das alte Hanseviertel wurde 1360 als ältester Stadtteil Bergens errichtet. Hier in unmittelbarer Hafennähe wurde der Handel der Stadt von den Hanse Kaufleuten gut 400 Jahre kontrolliert.
Durch einen Brand 1702 wurden viele der alten Gebäude zerstört – allerdings im gleichen Stil sofort wieder aufgebaut, so dass heute noch alles so aussieht, wie im 12. Jahrhundert.
Heute sind im Bryggen Viertel viele Museen, Geschäfte, Galerien und Restaurants in 61 unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden zu finden und zu bestaunen.

Danach fahren wir mit der Zahnrad Bahn hinauf zu Bergens Hausberg Floyen, schon die Auffahrt ist spektakulär.

Spektakulär ist es dann erstrecht, wenn man auf der 320 Meter hohe Plattform des Berges über der Stadt steht.
Sogar das Wetter spielt mit und so ist der Ausblick gewaltig, die Berge und die Landschaft rundherum herrlich, sogar die Sonne blinzelt ab und an durch die Wolken.

Die obligatorischen Troll Bilder dürfen natürlich auch nicht fehlen, genau wie die erste norwegische Zimtschnecke ….. hmmmm leeeecker.

Wieder unten in Bergen, schlendern wir gemütlich durch die kleinen Altstadt Gässchen und finden die alten Holzhäuser einfach gemütlich und nett anzusehen. Leider entdecken wir nur eines der bekannten Wand Graffitis. Dafür sind die Norweger bekannt, es gibt eine richtige Kunstszene dafür.

Da wir noch ein wenig Zeit haben, bis es aufs Schiff geht, schlendern wir noch einen kleinen Teil der Fußgängerzone entlang, und gönnen uns einen Kaffee und — natürlich Zimtschnecken.

Und dann geht es los, um 15.15. Uhr kommt unser Transfer Bus und bringt uns zum Hurtigruten Terminal am anderen Ende der Stadt. Dort verschlägt es uns wirklich den Atem, als wir die Warteschlange sehen. Was ein krasser Unterschied zu vor 6 Jahren, als wir gerade mal um die hundert Passagiere auf dem Schiff waren. Damals galt die Wintersaison noch als Geheimtipp – heute ist das Schiff fast voll!

Um 16 Uhr betreten wir die MS Trollfjord, der Check In erfolgte schnell und problemlos. Dieses Mal, werden alle Formalitäten bereits am Terminal erledigt. Völlig unkompliziert.
Es folgt die Sicherheitsunterweisung und eine allgemeine Infoveranstaltung.
Um 18 Uhr können wir die Kabinen beziehen. Wir haben uns dieses Mal bewusst für eine etwas günstigere Innenkabine auf Deck 7 entschieden, da wir wissen, dass man eh nur für den kurzen Nachtschlaf in der Kabine ist.

Wir genießen anschließend das obligatorische „Bergen Buffet“ des ersten Abends, wie erwartet, gibt es alles was das Herz begehrt.

Nach dem Essen übernehme ich den logistischen Akt des Kofferausräumens und Verstauens der Kleidung etc. in Mini Schränckchen. Dies muss zusätzlich sehr Seegangs tauglich geschehen, denn es ist heftigster Sturm für die erste Nacht auf dem Schiff vorhergesagt.
Es folgt der erste kleinere Schiffsrundgang, es sollte wieder ein paar Tage dauern, bis wir uns zurechtfinden.

Apropos finden, der vermisste Koffer aus München, hat tatsächlich den Weg zum Schiff gefunden -welch Glück.

Um kurz vor halb zehn begeben wir uns au Deck 6 und schauen, wie die Trollfjord planmäßig ausläuft. Die Lichter von Bergen verschwinden schnell, und nachdem wir unter der schön beleuchteten Askoy Brücke durchgefahren sind, die mit 1058 Metern einer der längsten Norwegens ist, tauchen wir in die Dunkelheit ein – unsere knapp 4000 km lange Schiffsreise beginnt.

Wir beenden den Abend luxuriös in der Bar mit einem Gin Tonic und einem Bellini für umgerechnet 26.- Euro.
In dieser ersten Nacht erwartete uns ein heftigstes Geschaukel mit 6 Meter hohen Wellen…. Na das fängt ja gut an.

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