Wir sind unterwegs – Über Amsterdam nach Bergen. Erster Tag in Bergen

6. Januar 2014

…es geht endlich los. So lange haben wir darauf hin gefiebert und gewartet.

Wir und unser penibel gewogenes  Gepäck werden gegen 4:30 vom Wieselexpress (https://www.wieselexpress.eu) pünktlich abgeholt. Mit dicken Daunenjacken und qualmenden Füßen, auf Grund der dicken Winterstiefel, geht’s bei 8°C auf zum Frankfurter Flughafen.

Dort gibt’s auch schon die ersten Probleme und einen unerwarteten Stopp. Nachdem die Kofferaufgabe bei KLM noch ohne Probleme von statten ging und unsere Koffer, trotz Umsteigen in Amsterdam, direkt bis Bergen durchgecheckt sind, gibt’s nun ein wenig Probleme bei der Sicherheitskontrolle. Das mein Fotorucksack etwas problematisch sein könnte mit der ganzen Elektronik, IPAD und Laptop war klar, aber bei dem Sigma 70-200 mm F2,8 EX DG OS HSM-Objektiv wurde Sprengstoff erkannt, und so mussten wir in einen extra Raum um einen Abstrich auf Sprengmittel durchführen zu lassen. Natürlich ohne Ergebnis. Wie ich danach im Internet gelesen habe, tritt dieses Problem bei diesem Objektiv auf Grund der Metalllegierung leider öfter auf.

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Nach dem Boarding um 6:30 heben wir mit einem Cityhopper der KLM planmäßig um 6:55 Uhr mit Kurs Amsterdam ab. Nach einem etwas holprigen Flug, landen wir dort , gestärkt durch Kaffee und ein Hähnchen – Eiersalat Sandwitch, bei Regen und Wind , planmäßig um 8:20. Die Zeit bis zum Weiterflug nach Bergen um 10:30 Uhr vertreiben wir uns mit lesen und dem zuschauen des Treibens auf dem Flughafen. Amsterdam soll mittlerweile ebenso groß sein, wie der Frankfurter Flughafen.

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Nach einem sehr ruhigen und angenehmen Flug begrüßt uns der kleine Flughafen von Bergen, welcher zur Zeit eine einzige Baustelle ist, um 12:10 Uhr mit Regen und Sturm. Das Bergen eine Regenstadt ist, wusste ich ja, aber muss es so schütten und stürmen? Auch die Temperaturen sind mit 9°C nicht gerade winterlich für Skandinavien.

Um 13:00 Uhr geht es mit dem Shuttle der Hurtigruten zu unserem Hotel “First Marin Bergen“.

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Es liegt gleich in Hafennähe und nur wenige Gehminuten von Welt – Kultur – Erbe Bryggen entfernt.  Bryggen ist alter idylischer „Stadtteil“ mit schönen Holzhäusern und kleinen Holzwegen und Stiegen.

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Nachdem wir das Zimmer begutachtet haben, machen wir uns bei bestem norddeutschen Schittwetter auf, Bergen näher zu betrachten. Obwohl wir nach dem doch schon langen Tag ziemlich KO ist, bummeln wir durch Bryggen und tolle typische skandinavische Lädchen, in denen uns überall Trolle und Wichtel angrinsen.

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Ein kleiner Stadtbummel führt uns auch zu dem Hurtigruten Anleger, bei dem es morgen los geht. Heute liegt hier noch die Lofoten, das kleinste und älteste Schiff der Flotte.

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Völlig durchnässt machen wir eine kurze Pause auf dem Zimmer, bevor wir den Tag am Hafen in einem kleinen Restaurant mit Fisch ausklingen lassen. Dabei lernen wir auch die norwegischen Preise kennen. 2 x Fisch und 2 x Wasser sind umgerechnet gute 80€.

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